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Tigermücke

Die asiatische Tigermücke (aedes albopictus)


Aussehen und Verhalten


Die asiatische Tigermücke ist eine schwarz-weiß gestreifte Stechmücke. Sie ist mit bis zu 0,5 cm relativ klein. Die aus Ostasien stammende Art wurde im Laufe der Zeit mit dem internationalen Handel weltweit verbreitet.


Als sogenannter Container-Brüter legt sie Ihre Eier bevorzugt in natürlichen sowie künstlichen Kleingewässern (mit Wasser gefüllte Eimer, Pfützen, etc.) ab. Die Eier werden oberhalb der Wasseroberfläche am Rand oder an aus dem Wasser ragende Strukturen geklebt.


Die Eier sind sehr resistent gegenüber Umwelteinflüssen wie Kälte und Trockenheit und können daher problemlos auf langen Transportwegen sein und auch überwintern. Die Weibchen zeigen ein aggressives Stechverhalten, wobei sie ihre Blutwirte vorwiegend tagsüber anfliegen. Aufgrund der Nähe der Brutplätze zum Menschen ist der Mensch ein häufiger und gern akzeptierter Blutwirt.


Gesundheitsgefährdung


Die asiatische Tigermücke gilt als Überträger von Erregern wie das Chikungunya-, das Dengue-, das Gelbfieber-, und das West Nil-Virus. Da sie in der Regel zu kurz aufeinander folgenden Blutmahlzeiten an mehr als nur einem Individuum tendieren, ist das Übertragungspotenzial der Viren deutlich erhöht. 

Professionelle Prävention und Bekämpfung


Bei dieser aktiven Suche werden sowohl künstliche Eiablagebehälter als auch speziell für den Fang von erwachsenen Stechmücken entwickelte Fallen eingesetzt. Diese Fallen arbeiten mit biologischen und chemischen Methoden und werden von einem professionellen Schädlingsbekämpfer installiert und gewartet. 

Zusätzlich werden in vermuteten Risikogebieten potenzielle Gewässer-Brutmöglichkeiten mit Produkten auf Basis des mikrobiellen Organismus Bacillus thuringiensis israelensis (BTI) behandelt. Diese Bakterien bilden einen bioziden Wirkstoff, der die Larven von Stechmücken abtötet. Diese Wirkstoffe weisen bei sachgerechter Anwendung im Vergleich zu chemischen Bekämpfungsmitteln ein deutlich günstigeres Risiko-Profil für Mensch und Umwelt auf aufgrund ihrer relativ spezifischen Wirkweise. Unerwünschte Effekte auf andere Lebewesen, insbesondere auf mit Stechmücken verwandte Arten, können jedoch nicht ausgeschlossen werden. BTI kann mit Wasser angerührt und mit einer Gartenspritze in die Brutgewässer ausgebracht oder in Form von Tabletten in Kleinstbrutstätten gegeben werden. Die BTI-Tabletten haben eine Wirkdauer von mehreren Wochen.

Bei weiteren Fragen oder einem Insektenfund können Sie uns gerne kontaktieren!


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